Luftschichten unter Wasser

01 _ Über das projekt

Die Aircoating Technologie ist ein umfassend patentiertes Verfahren zur lufthaltenden und biologischen Oberflächenbeschichtung, das nach dem Vorbild der Natur, genauer des wasserabweisenden Schwimmfarns Salvinia Molesta, entwickelt wurde.

 

Der Farn besitzt auf seiner Blattoberfläche einen dichten Besatz winziger Härchen, welche mit einer Wachsschicht überzogen und enorm wasserabweisend (hydrophob) sind. Die Spitzen hingegen halten das Wasser auf ihrer Oberfläche fest (hydrophil). Dadurch wird der Farn von einer Luftschicht umhüllt, die nicht entweichen kann. Durch die enge Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) konnte eine künstliche Oberfläche, funktionierend nach demselben Prinzip hergestellt werden.

 

Durch die Beschichtung mit dem Aircoating-Verfahren können im Wesentlichen drei zentrale Probleme der Schiffsfahrt gelöst werden: Drastische Reduzierung des Reibungswiderstands, wodurch der Energieverbrauch von Schiffen und die damit verbundenen Emissionen enorm reduziert werden können. Des Weiteren wird die Abgabe von Schadstoffen aus hochgiftigen Schiffslacken und Anti-Fouling-Beschichtungen an das umliegende Wasser ohne Verminderung der Antifouling-Wirkung erheblich verringert. Aufgrund der Vermeidung von Korrosion, Diffusion, Kontamination und Permeation bleibt die Luftschicht und die damit verbundene umweltfreundliche Rumpfbeschichtung deutlich länger erhalten als herkömmliche Beschichtungen.

 

Durch kontinuierliche Weiterentwicklung hat das Verfahren von Aircoating Technologies großes Potenzial auch in anderen Anwendungsbereichen – über die Schifffahrt hinaus – von erheblichem Nutzen zu sein.

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  • Unternehmensgründung

    August 2017

  • Partner seit

    August 2017

  • Vorstand

    Dr. Heiner Pollert, Prof. Dr. Thomas Schimmel

  • Unternehmensform

    GmbH

  • Standorte

    München, Karlsruhe

  • Branche

    Engineering, Cleantech, Nanotech

  • Weitere Informationen

    aircoating-technologies.com

02 _ Charakteristika

Was Aircoating
Technologies auszeichnet

PROOF OF TECHNOLOGY

Eine erfolgreiche Probe, umgeben von einer stabilen Luftschicht, liegt im Karlsruher Institut bereits seit mehr als sieben Jahre trocken unter Wasser.

LÖSUNG ZENTRALER PROBLEME DER SCHIFFFAHRT

Durch die wasserabweisende Oberflächenbeschichtung wird der Reibungswiederstand von Schiffen gemindert, der Einsatz von Anti-Fouling umgangen, und Korrosionseffekte eliminiert.

SCHADSTOFF MINDERUNG

Die Abgabe von Schadstoffen aus hochgiftigen Schiffslacken und Anti-Fouling-Beschichtungen an das umliegende Wasser kann ohne Minderung der Wirkung durch die luftdichte Oberflächenbeschichtung erheblich verringert werden.

SENKUNG DES ENERGIEVERBRAUCHS

Die Luftschicht der Aircoating Technology senkt die Reibung des Schiffes im Wasser und den damit verbundenen Energieverlust drastisch, im Labor konnte bereits einen Reibungsminderung von ca. 30% erzielt werden.

AMORTISATION

Vorteile der Beschichtung sind die schnellen Amortisationszeiten der Folierung durch immense Energie-Einsparung, kostengünstige Massenproduktion, ein hoher Automatisierungsgrad sowie die hohe Widerstandsfähigkeit.

ALTERNATIVENLOS

Ein renommiertes Team von Wissenschaftlern des KITs forscht seit über 10 Jahren an der Technologie, dem das Management-Team der Patentpool Group mit Rat und Tat zur Seite steht.

ERFAHRUNG & KNOW HOW

Wir sind mit 20-jähriger Erfahrung im Management und der Finanzierung disruptiver Technologien als Lead Investor bereits mit ca. 3 Millionen investiert.

LEAD INVESTOR

Patentpool ist mit über 20-jähriger Erfahrung in Management und Finanzierung disruptiver Technologien als Lead Investor bereits investiert und managet das Projekt aktiv.

„Ein großes Problem für den Energieverbrauch und die Umwelt ist die Reibung eines Schiffes im Wasser. Die Folie und die Luftschicht lassen kein Wasser an den Schiffsrumpf, reduzieren somit die Reibung im Wasser, lösen aber auch zwei weitere Probleme. Unsere Folien könnten den Einsatz von Antifouling-Anstrichen und Korrosionsbehandlungen überflüssig machen oder zumindest signifikant reduzieren.“

Prof. Dr. Thomas Schimmel

Karlsruher Institute of Technology

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